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Tipps, Bewerbungsagenda,
Vorträge, Bewerbung

 

Thema, Referent

 Veranstalter:

Zeit:              

Ort:

       

"Kommunikation im Bewerbungsprozess..."
Stephan Fröhder, sfu 

Jobcon Classic
IQB AG Frankfurt 

11.Dezember.2003

Messe Frankfurt 
am Main

       

Kommunikation im Bewerbungsprozess - Wie Vortragstechnik,  Gesprächsführung und Bewerbungs- 
strategie sich ergänzen"
Referent:  Stephan Fröhder , sfu

sfu - Societät für Unternehmensentwicklung

1. Vorstellung des Referenten / Einleitung: Guten Tag! Was Sie in den folgenden 45 Minuten über das Thema Bewerbung hören, ist aus der Perspektive des Kommunikationstrainers und Unternehmensberaters zu verstehen und für die Kollegen vom Personalfach eine durchaus ungewöhnliche Betrachtungsweise. 

Wie der Name sfu-
Societät für Unternehmensentwicklung - bereits angibt, geht auch das Team von sfu-marketing davon aus, dass Unternehmenserfolge auf Dauer nur durch stetige Weiterentwicklung der vorhandenen Stärken, Ressourcen und Kompetenzen möglich sind. 

Kommunikationskompetenz als Indikator 1 für Kultur und Geschäftserfolg des Unternehmens
 

Insbesondere die Kommunikationskompetenz des Mitarbeiters  ist ein hervor- ragender Indikator ( 1 ) für Kultur und Geschäftserfolg des Unternehmens. Sie ist zugleich unverzichtbarer Bestandteil jeder erfolgreichen Bewerbung. Ausnahmen, bei denen Unternehmen und Mitarbeiter mit schlechtem Auftreten sich für eine begrenzte Zeit im Markt durchsetzen können, bestätigen die Regel... 

"Hören Sie auf sich zu bewerben, arbeiten Sie mit!"
 

 

 

 

Bewerben Sie sich als selbstbewusster Anbieter einer qualifizierten Mitarbeit!

 

Nutzen Sie den Vorrat der Strategien aus Werbung und Marketing!
 

 

Arbeiten Sie mit dem AIDA-Prinzip!
 

 

Der Bewerbungsprozess ist keine Einbahnstraße !
 

 

 

Bewerbung im Dialog

Die professionell gehandhabte Bewerbung ist tatsächlich eine erste Arbeitsprobe !
 

 

 

 

 

2. Zunächst ein paar praktische Tipps und Hinweise zum Vorgehen bei der
Bewerbung:

2.1.Hören Sie auf, s i c h zu bewerben. Arbeiten Sie von vornherein  mit! 

Und: Bewerben Sie sich nicht als gehorsames Sonntagskind, sondern als selbstbewusster Anbieter einer qualifizierten Mitarbeit.

Außerdem: Jede Chance, in einem interessanten Unternehmen fachlich und beruflich relevante Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, sollte Ihnen eine kurze Zeit - ggf. auch unentgeltlicher Mitarbeit - wert sein. 

2.2. Nutzen Sie die Methoden und Vorgehensweisen verwandter und benachbarter Aufgabenfelder (Werbung, Marketing etc.) ! ...

Wer von Ihnen kennt die Abkürzung AIDA für das strategische Vorgehen z.B. in der Werbung? Attention / Aufmerksamkeit / , Interest / Interesse, Desire / Sehnsucht bzw. Verlangen und Action / Aktion sind als Leitworte geeignet, auch Ihre Schritte bei der Bewerbung in die richtige Richtung zu lenken.

2.3. Gehen Sie (bewerbungs-) systematisch vor und interessieren Sie sich tatsächlich für den angebotenen Job!  

Sie müssen unbedingt informiert sein, an wen Sie Ihre Bewerbung eigentlich richten. Nicht allein der Name des Ansprechpartners, sondern möglichst gute Information über die Firma, bei der Sie sich bewerben, ist Trumpf !

Und: Schreiben Sie nichts, bevor Sie angerufen haben ! 

2.3. Nutzen Sie den direkten Bewerbungskontakt nicht nur, um sich selbst zu präsentieren, sondern auch für eine erste Antwort auf die Frage , ob das angesprochene Unternehmen zu   I h n e n   passt.

Wenn Sie im Bewerbungsprozess alle Kontakte nutzen, um Ihrerseits gute und vollständige Information zu erhalten, können Sie Ihre "Eignung" besser einschätzen und nutzen auf diese Weise auch dem Stellenanbieter. Ihre Bewerbung wird effektiver. 

2.4. Wechseln Sie die Perspektive und stellen Sie sich vor, S i e müssten  einen geeigneten Bewerber auswählen bzw. den richtigen neuen Mitarbeiter finden.

Wenn Sie sich im Bewerbungsprozess auch einmal mit dem Problem der Personalauswahl befassen, werden Sie verstehen, dass es letztlich nicht um die ideale Bewerbung, sondern um kompetente Mitarbeit geht.

Außerdem: Sie bewerben sich auf diese Weise professioneller als aus der Perspektive des bewerbungsstrategischen Imperativs "Ich brauche eine Stelle"!

2.5.Wenn Sie den Bedarf des Stellenanbieters kennen , sind Sie zugleich über den "IST-Zustand" Ihres Verhandlungspartners im Bewerbungsprozess informiert.

Nun sollten Sie den Soll-Zustand (was soll getan werden? Welche Projekte können durch Ihre Mitarbeit realisiert werden? etc.) herausfinden und ggf. mitbestimmen. 

Durch aufmerksames, verantwortliches Vorgehen bei der Bewerbung geben Sie eine Probe der (guten!) Zusammenarbeit, die man nach erfolgreichem Abschluss der Bewerbungsverhand lungen von Ihnen erwarten kann. 

2.6. Hören Sie in Zukunft nicht mehr auf, sich zu bewerben. Und: Interessieren Sie sich für (die eigene) Weiterbildung, Führung und die Aufgaben als Ausbilder. 

Auch wenn Sie eine geeignete Stelle gefunden haben, können die im Bewerbungsprozess aufgebauten Kontakte Ihnen auch in der Folgezeit nutzen. Wer (bewerbungs-) kompetent und informiert bleibt, muss sich vor zukünftigen beruflichen Veränderungen nicht fürchten. (Gute, qualifizierte und verlässliche Mitarbeiter sind jederzeit in der Lage, eine andere Stelle zu finden. Sie bleiben jedoch im Unternehmen, weil sie sich aufgrund geeigneter Führung und einer ansprechenden Firmenkultur Spaß an ihrer Arbeit haben. mehr Tipps

3. Als Nächstes ein paar grundsätzliche Bemerkungen zum Thema Bewerbung: 
Ebenso wie gute Kommunikation ist eine professionelle Bewerbungskompetenz letztlich nur dadurch zu erreichen, dass Sie andauernd etwas dafür tun, das erreichte Niveau zu erhalten. Außerdem: 

 

Hören Sie in Zukunft nicht mehr auf, sich zu bewerben  !

3.1.Bewerben Sie sich 'antizyklisch' auch dann, wenn Sie keinen Bewerbungserfolg erwarten, keine Stelle brauchen oder scheinbar kein Mitarbeiter gesucht wird.   

Wenn Sie von sich aus die Initiative für eine Bewerbung ergreifen, kann das kaum von Nachteil sein. Es ergeben sich dadurch jedoch viele Vorteile: Ein möglicher neuer Arbeitgeber erkennt, dass Sie Probleme aktiv und selbständig angehen, Ihre Bewerbung geht nicht in einer großen Anzahl vergleichbarer Vorgänge unter und man hat  für Ihre persönliche Bewerbung in der Regel mehr Zeit : 

3.2. Nutzen Sie die Chance der Initiativbewerbung.

Ein scheinbarer Widerspruch im Bewerbungsprozess ist die doppelte Anforderung, einerseits alles exakt, perfekt und regelgerecht durchzuführen und andererseits - entgegen der zum Beispiel durch eine Stellenanzeige gesetzten Norm - positiv aufzufallen. Der Bewerbungsvorgang erfordert deshalb - gerade in schwierigen Arbeitsmärkten -  sowoh Anpassung als auch Individualität.l 

3.3. Das Ziel der  Bemühung um die optimale Bewerbung ist  nicht, ein perfekter Bewerber zu sein, sondern ein guter Mitarbeiter !  (Ende des Vortrags)

(1 ) Anzeiger                                        Und so können Sie vorgehen (Agenda) :

 
Es werden >> Mitarbeiter gesucht, nicht nur Bewerber!

'Eines nach dem anderen..." - Die Themenstruktur / Gliedern Sie Ihr Vorgehen:

Funktion und Strategie / Arbeitsschritte:

'So können Sie vorgehen'..
Stichworte für Ihre Bewerbungsstrategie:

 

 

 

A  Firmenprofil - Name, Position, Erreichbarkeit des Ansprechpartners

A1Datenerhebung    für die Gesprächs- vorbereitung
(Was sollte ich bereits wissen?)

A2  Bedarf prüfen, Details kennenlernen (z.B. Organisationsstruktur, ),
Interesse  wecken,
'Angebot' vorbereiten, (Abgleich mit der eigenen Checkliste der Bewerbungsprioritäten)

B  Anforderungsprofil / 'Problemdarstellung' aus der Sicht des  Stellenanbieters

B1 Feststellung des Ist-Zustandes
(Welche Aufgabe soll gelöst, welche Arbeit soll gemacht  werden?)

B2 Persönliche Eignung u. fachliches Engagement beweisen, Teamdenken und Kollegialität zeigen, (Probe-) Zusammenarbeit anbieten, Kontakte knüpfen, 

C  Bedarfsdarstellung und 'Angebot' zur geeigneten Mitarbeit 

C1 Ermittlung des Soll-Zustandes
(Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sind dafür notwendig?)

C2 Persönliche Eignung und fachliches Engagement beweisen, Teamdenken und Kollegialität zeigen, (Probe-) Zusammenarbeit anbieten, Kontakte knüpfen, 

D  Festlegung von Art und Umfang der Mitarbeit /  Vertrag

D1 Aufforderung zur Tat - "Abschluss"
(Was wird konkret zugesagt, was wird schriftlich vereinbart?)

D2 Arbeitsbedingungen aushandeln,  Arbeitsplatz beschreiben,  Arbeitsvertrag  prüfen und abschließen

 
           

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