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Kultur
China

Der "Zukunftsmarkt China" fordert nicht nur ökonomisches und technologisches, sondern auch kulturelles Knowhow.

Sie müssen nicht Mandarin oder Kanton-Chinesisch sprechen, um erfolgreiche Geschäftsbeziehungen mit China zupflegen, Kennt- nisse der Kultur Chinas schaden jedoch sicher nicht

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Editorial 2012:

China ist  spätestens seit 2008 in der politischen und ökonomischen Rangliste der Aufmerksamkeit  auch bei uns ganz vorne angekommen. Gleichzeitig jedoch hat das Wissen über China in der breiten Öffentlichkeit noch
keineswegs entsprechend zugenommen.

sfu-marketing wird deshalb 2012 auf dieser Website öfter über China-Themen berichten und damit ein wenig mehr zum interkulturellen Dialog mit China beitragen.

Thema / Titel / Autor / 

Quelle / Verlag / Ort / Jahr / Seite

 

 

CHINAS NEUER WESTEN  Text:sfu 

vgl. Janis Vougioukas "Aufbau West", GEO Special Nr. 4 Aug. / Sept. 2003, Gruner & Jahr AG, Hamburg 2003, S. 57 f.

 

Zusammenfassung

 

 

 

Nach dem wirtschaft lichen Boom im Osten des Landes will die  Chinas Regierung nun auch im Westen den ökonomischen Aufschwung durch setzen - mit  neuen Städten, neuen Industrien und Transportwegen. 
Auch im Jahr 2003 muss ein  Chinese aus dem Osten eine berufliche Abordnung in den Westen Chinas als Strafe empfinden.  Die sechs armen  Provinzen Sichuan, Gansu, Guizhou, Yunnan, Quinghai und Shaanxi sowie Tibet, die Innere Mongolei, Ningxia und Xinjiang als so genannte Autonome Regionen machen drei Viertel des Landes aus und sollen in fünfzig Jahren ebenso gut dastehen wie der reiche Osten. 
Bis 2008 will Peking 28 Mrd. Euro für Infrastruktur und Umweltprojekte ausgeben, 38 Mrd. Euro für den Ausbau staatlicher Betriebe und der Verwaltung und noch einmal 31 Mrd. Euro für Kredite zur  Wirtschaftsförderung an private Investoren durch die Banken. Vorzeigeobjekt des wirtschaftlichen Fortschritts im Westen ist die Stadt Yinchuan (250 000 Einw.). Die übrigen Gebiete im Westen sind jedoch nach wie vor nur schwach besiedelt, es fehlt an Straßen, an Fachkräften und einer entsprechenden Industrieproduktion.  Hinzu kommt als Folge der Verödung bzw. fehlender Aufforstung  ganzer Landstriche  Wassermangel ( Text : sfu )

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Zur Geschichte der chinesischen Reichs einigung:"Der erste erhabene Kaiser",Qin, Shih Huang Ti,  221.v. Chr. / Text: sfu 

vgl. Microsoft Encarta Professional 2002. 

 

Zusammenfassung

 

 

 


221 v. Chr. beginnt die eigentliche Geschichte des chinesischen Großreiches. Der König der Qin, Shih Huang Ti, ernennt sich zum ersten Kaiser der Qin-Dynastie. Auch der Name "China" leitet sich  von dieser Dynastie ab. Zu den eindrucksvollsten Großprojekten dieser Zeit gehört die Chinesische Mauer. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 6 250 Kilometern. Baubeginn der Großen Mauer ist das 3. Jahrhundert v. Chr. und bis zu 700 000 Arbeitskräfte werden gleichzeitig an ihr beschäftigt.

Der erste Kaiser des neuen China fasst die rivalisierenden chinesischen Teilstaaten zu einem  zentral regierten und kulturell geeinten Reich zusammen, dessen Provinzen er von kaiserlich beauftragten Beamten regieren lässt. Die Hauptstadt der Qin, in der Nähe des heutigen Xi’an, wird zur ersten Hauptstadt des kaiserlichen China. Noch bedeutender ist die Festlegung eines  standardisierten Systems von Schriftzeichen  und seine obligatorische Einführung im gesamten Reich. Zur Stärkung des  Binnenhandels und für die wirtschaftliche Integration des neuen Reiches legen die Qin auch Normen für Gewichte, Maße, Münzen und Achsenbreiten fest. Das private Landeigentum wird eingeführt, Gesetze und Steuern werden standardisiert. Die neue kulturelle Einheitlichkeit führte jedoch auch dazu, dass unter der Regierung der Qin der Wettbewerb verschiedener  philosophischer Schulen durch weitgehende Verbote beendet wird (213 v. Chr. Bücherverbrennungen).  

Kaiser Qin, Shih Huang Ti jedoch gelingt nicht nur die Reichseinigung, sondern auch die Ausdehnung der chinesischen Zivilisation auf das Gebiet benachbarter Völker ( im Süden  bis in das Delta des Roten Flusses, des heutigen Vietnam; im Südwesten kommen die heutigen Provinzen Yunnan, Guizhou und Sichuan, im Nordwesten Lanzhou und im Nordosten ein Teil des heutigen Korea hinzu).
Neben dem erfolgreichen Bau der Großen Mauer ist die Produktion der Terrakotta-Armee mit mehr als 6 000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten und -Pferden für das Grab des Kaisers bei Xi’an ein weiteres Großprojekt des Qin-Shi Huangdi, der im Jahr 210 v. Chr. stirbt. 

Die aktuelle Erforschung der Geschichte Chinas bietet bis heute kein einheitliches Bild der Regierungszeit des ersten großen Kaisers. Seine Eroberungsfeldzüge , der Bau der Chinesischen Mauer, hohe Steuern, Zensur, ein rigoroser Zentralismus und drakonische Strafen führten insbesondere in der Zeit nach 210 v. Chr. zu Aufständen und Rebellion. Dagegen finden sich auch Hinweise auf eine gezielte Herabsetzung der Modernisierungs leistungen des ersten großen Kaisers Qin- Shi Huangdi durch die Herrscher der nachfolgen- den Dynastien. 

 

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Schanghai  Text:sfu 

vgl.:  >Shanghai, 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

 

Zusammenfassung

 

 

 

 

Schanghai['ƒ¡¨¡ê, ƒ¡'¨¡ê] (amtl. Shanghai), im Delta des Jangtsekiang gelegene Stadt im Osten  Chinas, der chinesischen Regierung  direkt unter stellt. Auf dem 6 300 qm großen Stadtgebiet leben ca.14 Mio. Einwohner. Zahlreiche Universitäten, Hochschulen, die Chinesische Akademie der Wissenschaften, Observatorium, Museen und Theater. 
Die einstige Handelsmetropole ist heute das größte industrielle Zentrum Chinas  (Eisen- und Stahlindustrie, Metallverarbeitung, Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau, Automobilindustrie, Werften, chemische und Textilindustrie; Kernkraft werk (1991). Seit 1984 ist Schanghai zur »offenen« Stadt deklariert, die ausländische Investoren zulässt, eine Freihandelszone und den Betrieb der Börse erlaubt (seit 1992). 
1990 entstand außerdem die Sonderwirtschaftszone Pudong (350 km2) mit dem neuen Zentral flughafen (1999 fertig gestellt); Wahrzeichen des neuen Schanghai ist der 1994 errichtete Fernsehturm (468m hoch). Der Fluss- und Hochseehafen (80 km Länge) ist - nach Hongkong -  der zweit größte Hafen des Landes. Seit 2003 wird die neue, von deutschen Ingenieuren konstruierte Magnetschwebebahn Transrapid auf der 31,5 km langen Strecke zw. dem internationalen Flughafen Pudong und der U-Bahn- Station Longyang Road für den regulären Betrieb getestet. 

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Frage / Kommentar

> Krise <

vgl.Fritjof Capra, 1982 Nach Capra besitzen die Chinesen schon immer eine von Grund auf dynamische Weltsicht und zugleich einen geschärften Sinn für Geschichte, so dass für sie der  enge Zusammenhang zwischen Krise und Wandel eine Selbstverständlichkeit darstellt. Der chinesische Begriff für >Krise< , wei-ji , setzt sich daher auch aus den Schriftzeichen für "Gefahr" und "gute Gelegenheit / Chance" zusammen.
Wendezeit, Bausteine für ein neues Weltbild. Bern (Scherz)1983

> Kalligraphie <

vgl. Manfred Morgenstern, 1985 China. Hildebrands Urlaubsführer. K+G Ffm 1985
 

Die Kalligraphie, das der Tuschmalerei vergleichbare kunstvolle Zeichnen chinesischer Schriftzeichen musste in der chinesischen Tradition jeder Gelehrte in mehreren Schriftstilen beherrschen und dazu noch einen eigenen unverwechsel- baren Schreibstil entwickeln, der nicht nur ästhetisch wertvoll, sondern auch Ausdruck des Charakters  und der Gefühle des Schreibenden  sein sollte.  Selbst Mao Zedong (1893-1976) kalligrafierte eigene Gedichte und verfügte über eine klassische Bildung. In der chinesischen Kunst ist die Kalligraphie unverzichtbar verbunden mit Dichtung und Malerei. 

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"Verhaltenskodex" 1984
25 Tips im Umgang mit Chinesen

vgl. Peter Thiele, 1984

 

Taiwan. Hildebrands Urlaubsführer. K+G,Ffm1984

1. Chinesen sprechen oft mehr durch ihre Gebärden und ihre  Körpersprache als durch Worte.

 

2. Achten Sie bei Ihrem eigenen Auftreten auf größte Höflichkeit. ch'ing = bitte kann Ihr Zauberwort sein.

3.  Nach traditioneller Sitzordnung finden Sie den Ranghöchsten immer auf dem Ehrenplatz gegenüber der Tür.

4.  Seien Sie zu alten Menschen besonders zuvorkommend.

 

5.  Lernen Sie aus Höflichkeit einige wenige chinesische Ausdrücke und achten Sie auf den richtigen Tonfall.

 

6.  Im Kontakt mit älteren Chinesen können Sie die traditionelle Gebärde für die Begrüßung (auch beim Bitten, Danken oder Ablehnen) benutzen: Legen Sie die rechte Hand über die linke Faust und heben sie diese bis zur Höhe Ihres Herzens oder sogar bis zum Kinn.

7.  An zweiter Stelle folgt als Form der Begrüßung traditionell die Verbeu- gung gegenüber dem Ranghöheren oder Älteren (Handhaltung siehe 6.)

8.  Sprechen Sie nicht zu laut. 
Das gilt als unhöflich.

9. Sie sollten geschmackvolle Visitenkarten
mit sich führen, die auch in China gerne ausgetauscht werden.

 

10. Auf einen Namensstempel sollten Sie sich Ihren chinesischen Namen eingravieren lassen.

11. Lassen Sie sich Ihrem Gesprächspartner  durch eine dritte Person vorstellen, anstatt dies selbst zu tun. Das gilt traditionell als höflich.

12.  Nehmen Sie bei der Begrüßung die Brille ab.

 

13.Wenn Sie eingeladen sind, sollten  Sie das Prinzip der Gegenseitigkeit beachten. Hat der Gastgeber Ihnen Tee eingeschenkt oder Essen aufgetan, tun Sie dies auch für ihn. 

 

14. Wenn Sie mit dem Gastgeber auf sein Wohl trinken, gilt es traditionell als höflich, von seinem Platz aufzustehen, das Glas mit beiden Händen in Augenhöhe zu halten und etwas Freundliches zu sagen.

 

15. Das erste Wort beim Gespräch hat immer der Gast.

16. Wenn Ihr chinesischer Gesprächspartner Sie lobt, tun Sie das auch Ihrerseits.

17. Stellen Sie immer die Gegenfrage, wenn man Sie zu neugierig ausfragen möchte.

 

18.Chinesen neigen auch dazu, ihre Fragen nicht direkt zu stellen.
Achten Sie also auf Andeutungen und Anspielungen und hören Sie auf die Zwischentöne.

19. Ein gemeinsames essen sollten Sie nicht länger als zwei Stunden ausdehnen.  Auch eine an das Essen anschließende und längere gemütliche Unterhaltung ist eher unüblich.

20. Bringen Sie bei einer Einladung immer ein kleines Geschenk mit. (....das chinesische Sprichwort dazu lautet:
..Hand wird nur von Hand gewaschen, wenn du nehmen willst, so gib.")

21. Stellen Sie Ihrem chinesischen Gesprächspartner niemals Fragen aus dem privaten Bereich. Persönliche Themen wie Krankheit, Ehe etc. sind im Gespräch nicht erwünscht.

 

22. Legen beim Essen  Sie die Stäbchen niemals auf die Reisschale.
Nach traditioneller Auffassung bedeutet dies "Tod"

 

23. Chinesen erwarten von Ihnen Gelassenheit und Ruhe - auch in schwierigen Situationen.

 

24. Chinesen halten gerne ausreichend  körperlichen Abstand. Berühren Sie also Ihren Gesprächspartner nicht und rücken Sie nicht zu nahe an ihn heran.

25. Sie kommen überall in China zurecht, wenn Sie beachten, was im Chinesischen Höflichkeit /  >Li<  bedeutet: Sittliche Handlungsweise, religiöse Zeremonie, aber auch Bescheidenheit, Zurückhaltung, Aufmerksamkeit und Gelassenheit.

 

 

 

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China-Links*

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6. Bewerben Sie sich gleichzeitig bei mehreren Adressen. 7.Entscheiden
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http://www.calsky.com/lexikon/de/txt/p/po/

China von A - Z

 

http://www.anoca.org/china/main/

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