...der bessere Umgang mit Konflikten

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Konflikte

 

 

20 Tipps von sfu-marketing.de/campus.htm für den geeigneten Umgang mit Konflikten :  >>mehr    

 

 

 

 

A   KONFLIKTVERMEIDUNG  /  KONFLIKTPRÄVENTION

 

Wenn Sie Konflikte vermeiden bzw. frühzeitig bearbeiten wollen:

1. Hören Sie Ihrem Partner, Ihrem Kunden, Vorgesetzten u. Kollegen aufmerksam zu!  Sie sparen sich dadurch Nachfragen, gewinnen Einsichten und vermeiden Missverständnisse...

 

HINSEHEN +HINHÖREN

2. Machen Sie möglichst deutliche und  eindeutige Aussagen. Zweideutigkeiten bringen Zwietracht!

 

KLARHEIT UND BERECHENBARKEIT IN DER KOMMUNIKATION

3. Sprechen Sie Ihre eigenen Erwartungen aus und fragen Sie nach den Erwartungen Ihres Gesprächspartners.

 

ERWARTUNGEN

4. Bevor Sie Kritik formulieren:
Fragen Sie sich, was Sie ggf. loben und anerkennen können.

 

KRITIK

5.  Fangen Sie mit den "Pluspunkten" Ihres Konfliktpartners an, wenn Sie Missstände ansprechen wollen.

 

+ANERKENNUNG

6.  Bleiben Sie auch dann gerecht und objektiv, wenn Sie sich über Fehlverhalten geärgert haben: Was hat er / sie bisher Gutes für mich getan?

 

OBJEKTIVITÄT UND FAIRNESS

 

7.  Bewerten Sie Unterschiede in Bezug auf Mentalität, Charakter-  bzw. Verhaltenstyp und Temperament nicht als Ärgernis, sondern als (Lern-) Chance.

 

UMGANG MIT 
UNTERSCHIEDEN

 

8.  Machen Sie keine "falschen"
Versprechungen, fällen Sie nicht voreilig schnelle Urteile...

 

ÜBERSICHT UND VORSICHT

9. Sprechen Sie über die Auffassungs- und Meinungsunterschiede, wenn Konflikte sich ankündigen.

 

AUFKLÄRUNG

10. Bevor Sie einen "kleinen Krieg" anfangen, suchen Sie sich besser einen Vermittler.

 

VERMITTLUNG >>>MEDIATION

 

 

 

B          VERHALTEN  IM  KONFLIKT

 

11. Statt lange Zeit mit Vor behalten, Befürchtungen, Ärger und Sorgen zu leben: Sprechen Sie aus, dass "etwas nicht stimmt" und fordern Sie ein klärendes Gespräch.

 

INITIATIVE

12. Statt "Vorwürfen" und "Schuldzuweisungen": Klären Sie die Ziele. (Was will ich? Was will der andere?)

  ZIELE 

13. Versuchen Sie es einmal a) mit Ich-Aussagen* und  b) einer Beschreibung des Verhaltens, welches Sie stört, anstatt die andere Person zu bewerten.

 

KOMMUNIKATION

14. Versuchen Sie, den anderen ausreden zu lassen und wieder holen Sie ggf. die wichtigsten Aussagen (Ziele) Ihres Gegenübers, bevor Sie Ihren eigenen Standpunkt klarmachen.

 

AKTIVES ZUHÖREN

15. Statt einer rückblickenden Diskussion vergangener Vorgänge:  Erklären Sie, wie Sie in der Zukunft zusammen arbeiten wollen.

 

ZUKUNFT

16. Trotz Streit und Meinungsverschiedenheit: Bedenken Sie auch die Gemeinsamkeiten und "Ähnlichkeiten"...in Bezug auf Verhalten, Vorgehen und Ziele / Kompromiss?

 

UMDENKEN

+KOMPROMISS

17. Deeskalieren Sie den Konflikt durch eine 'Denkpause' für beide Parteien, in der Ursachen, Anlass, Verlauf und Lösung des Konflikts analysiert werden können.

 

DEESKALIEREN

+ANALYSIEREN

18. Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie auf die angestrebte Änderung der Lebens- und / oder Arbeitssituation nicht verzichten können: Stehen Sie zu Ihrer Position und machen Sie einen Lösungsvorschlag.

 

SELBSTBEWUSSTSEIN

+KREATIVITÄT

19. Versuchen Sie, einmal anders zu reagieren, als man es von Ihnen gewöhnlich erwartet (Nachgeben statt Beharren und umgekehrt). Sie können eine Einigung nicht erzwingen (Loslassen...!) 
Das Ergebnis einer Einigung sollten Sie aufschreiben und verbindlich machen./ Vertrag

 

FLEXIBILITÄT 

+VERBINDLICHKEIT 
 VERTRAG

20. Auch wenn Sie das Problem nicht ganz lösen können: Versuchen Sie, die Bedeutung des aufgetretenen Konflikts für Ihr Leben zu reduzieren ("Tiefer hängen!"*), indem Sie neue Ideen und Ziele sowie und andere Ansichten und Gesprächspartner zulassen...

 

NEUORIENTIERUNG

 

 

 

C        KONFLIKT(NACH)BEARBEITUNG

 

 

 

 

 

ACHTUNG: 

 

 

 

Eine erfolgreiche Konfliktlösung kann im Berufs- und im Privatleben nicht nur Stress ersparen, sondern auch neue Perspektiven für eine verbesserte Zusammenarbeit eröffnen. Was Sie im Konfliktfalle tun, wird oft von langfristigen Erfahrungen und Gewohnheiten bestimmt.  "Sich selbst erfüllende Prophezeiungen" und fest gefasste Vorurteile jedoch eignen sich zur erfolgreichen Konfliktbearbeitung  nicht. Vorausschauendes Umgehen mit Interessen- und Meinungsunterschieden dagegen kann vorhandenes Konfliktpotenzial in gute Entwicklungschancen verwandeln. Der konstruktive Umgang mit Konflikten hängt in erster Linie davon ab, ob es gelingt, die Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien zu erneuern. 

Konflikte richtig zu bearbeiten  ist in zahlreichen Arbeits- und Lebens- zusammenhängen eine stete Herausforderung. Sie können aber viel mehr tun, um Konflikte zu vermeiden bzw. konstruktiv zu wenden, als allgemein angenommen wird. Der Vielfalt von Konfliktursachen entsprechen ebenso viele Wege der Konfliktbearbeitung. 

Mit Konflikten richtig umgehen heißt optimal kommunizieren - darauf kommt es im aktuellen Konflikt in erster Linie an. Sie eignen sich nicht für den Umgang mit Konflikten? Das können Sie lernen. Konflikte machen Ihnen Angst? Dagegen können Sie etwas tun. Kommen Sie in unser Kommunikations- und Führungstraining.


(Text sfu,
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