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Tipps von sfu-marketing.de/campus.htm
für den geeigneten Umgang mit Konflikten : >>mehr
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A KONFLIKTVERMEIDUNG
/ KONFLIKTPRÄVENTION
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Wenn
Sie Konflikte vermeiden bzw. frühzeitig bearbeiten wollen:
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1. Hören Sie Ihrem Partner,
Ihrem Kunden, Vorgesetzten u. Kollegen
aufmerksam zu! Sie sparen sich dadurch Nachfragen, gewinnen
Einsichten und vermeiden Missverständnisse...
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HINSEHEN
+HINHÖREN
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2. Machen Sie möglichst deutliche und eindeutige Aussagen.
Zweideutigkeiten bringen Zwietracht!
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KLARHEIT
UND BERECHENBARKEIT IN DER KOMMUNIKATION
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3. Sprechen Sie Ihre eigenen Erwartungen aus und fragen Sie nach den
Erwartungen Ihres Gesprächspartners.
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ERWARTUNGEN
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4. Bevor Sie Kritik formulieren:
Fragen Sie sich, was Sie ggf. loben und anerkennen können.
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KRITIK
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5.
Fangen Sie mit den "Pluspunkten" Ihres Konfliktpartners an, wenn Sie
Missstände ansprechen wollen.
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+ANERKENNUNG
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6.
Bleiben Sie auch dann gerecht und objektiv, wenn Sie sich über
Fehlverhalten geärgert haben: Was hat er / sie bisher Gutes für mich
getan?
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| OBJEKTIVITÄT
UND FAIRNESS
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7.
Bewerten Sie Unterschiede in Bezug auf Mentalität, Charakter- bzw.
Verhaltenstyp und Temperament nicht als Ärgernis, sondern als (Lern-) Chance.
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8.
Machen Sie keine "falschen"
Versprechungen, fällen Sie nicht
voreilig schnelle Urteile...
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9.
Sprechen Sie über die Auffassungs- und Meinungsunterschiede, wenn Konflikte sich
ankündigen.
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AUFKLÄRUNG
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10.
Bevor Sie einen "kleinen Krieg" anfangen, suchen Sie sich besser
einen Vermittler.
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VERMITTLUNG
>>>MEDIATION
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B
VERHALTEN IM KONFLIKT
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11.
Statt lange Zeit mit Vor behalten, Befürchtungen, Ärger und Sorgen zu
leben: Sprechen Sie aus, dass "etwas nicht stimmt" und fordern
Sie ein klärendes Gespräch.
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INITIATIVE
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12.
Statt "Vorwürfen" und "Schuldzuweisungen": Klären
Sie die Ziele. (Was will ich? Was will der andere?)
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ZIELE
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13.
Versuchen Sie es einmal a) mit Ich-Aussagen* und b) einer
Beschreibung des Verhaltens, welches Sie stört, anstatt die andere Person
zu bewerten.
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KOMMUNIKATION
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14.
Versuchen Sie, den anderen ausreden zu lassen und wieder holen Sie ggf.
die wichtigsten Aussagen (Ziele) Ihres Gegenübers, bevor Sie Ihren
eigenen Standpunkt klarmachen.
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AKTIVES
ZUHÖREN
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15.
Statt einer rückblickenden Diskussion vergangener Vorgänge:
Erklären Sie, wie Sie in der Zukunft zusammen arbeiten wollen.
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ZUKUNFT
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16.
Trotz Streit und Meinungsverschiedenheit: Bedenken Sie auch die
Gemeinsamkeiten und "Ähnlichkeiten"...in Bezug auf Verhalten,
Vorgehen und Ziele / Kompromiss?
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UMDENKEN
+KOMPROMISS
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17.
Deeskalieren Sie den Konflikt durch eine 'Denkpause' für beide Parteien, in der
Ursachen, Anlass, Verlauf und Lösung des Konflikts analysiert werden können.
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DEESKALIEREN
+ANALYSIEREN
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18.
Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie auf die angestrebte Änderung der
Lebens- und / oder Arbeitssituation nicht verzichten können: Stehen Sie
zu Ihrer Position und machen Sie einen Lösungsvorschlag.
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SELBSTBEWUSSTSEIN
+KREATIVITÄT
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19.
Versuchen Sie, einmal anders zu reagieren, als man es von Ihnen
gewöhnlich erwartet (Nachgeben statt Beharren und umgekehrt). Sie können
eine Einigung nicht erzwingen (Loslassen...!)
Das Ergebnis einer
Einigung sollten Sie aufschreiben und verbindlich machen./ Vertrag
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FLEXIBILITÄT
+VERBINDLICHKEIT
VERTRAG
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20.
Auch wenn Sie das Problem nicht ganz lösen können: Versuchen Sie, die
Bedeutung des aufgetretenen Konflikts für Ihr Leben zu reduzieren
("Tiefer hängen!"*), indem Sie neue Ideen und Ziele sowie und
andere Ansichten und Gesprächspartner zulassen...
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NEUORIENTIERUNG
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C
KONFLIKT(NACH)BEARBEITUNG
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ACHTUNG:
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Eine
erfolgreiche Konfliktlösung kann im Berufs- und im
Privatleben nicht nur Stress ersparen, sondern auch neue
Perspektiven für eine verbesserte Zusammenarbeit eröffnen.
Was Sie im Konfliktfalle tun, wird oft von langfristigen
Erfahrungen und Gewohnheiten bestimmt. "Sich selbst
erfüllende Prophezeiungen" und fest gefasste Vorurteile
jedoch eignen sich zur erfolgreichen Konfliktbearbeitung
nicht. Vorausschauendes Umgehen mit Interessen- und
Meinungsunterschieden dagegen kann vorhandenes
Konfliktpotenzial in gute Entwicklungschancen verwandeln. Der
konstruktive Umgang mit Konflikten hängt in erster Linie
davon ab, ob
es gelingt, die Kommunikation zwischen den beteiligten
Parteien zu erneuern.
Konflikte richtig zu bearbeiten ist in zahlreichen
Arbeits- und Lebens- zusammenhängen eine stete
Herausforderung. Sie können aber viel mehr tun, um Konflikte
zu vermeiden bzw. konstruktiv zu wenden, als allgemein
angenommen wird. Der Vielfalt von Konfliktursachen entsprechen
ebenso viele Wege der Konfliktbearbeitung.
Mit Konflikten richtig umgehen heißt optimal kommunizieren -
darauf kommt es im aktuellen Konflikt in erster Linie an. Sie
eignen sich nicht für den Umgang mit Konflikten? Das können
Sie lernen. Konflikte machen
Ihnen Angst? Dagegen können Sie etwas tun. Kommen Sie in
unser Kommunikations- und Führungstraining.
(Text sfu,
Copyright sfu-online © 2005-2009).
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