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Themen, Tipps, Trends und Events: Kultursplitter...
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sfu-marketing.de |
> Arbeit |
Kultursplitter sind Hinweise auf kulturelle Themen, Fragestellungen und Ereignisse aus allen Bereichen des kulturellen Lebens. |
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Thema |
Autor / Quelle | Frage / Kommentar | Nr. / Verlag / Ort / Jahr | |||||||||
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Ostern |
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2005: Stichwort >Humankapital < : |
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2004:
Stichwort >Arbeit < : |
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Arbeit [althochdeutsch
ar(a)beit »Mühe«, »Plage«], bewusstes, zielgerichtetes Handeln des
Menschen zum Zweck der Existenzsicherung wie der Befriedigung von
Einzelbedürfnissen; zugleich wesentliches Moment der Daseinserfüllung.
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2002 Adorno-Vorlesungen, veranstaltet vom Frankfurter Institut für Sozialforschung und dem Suhrkamp-Verlag
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Judith Butler,
Berkeley(USA), zum Thema "Kritik der ethischen Gewalt" |
...Wir befänden uns derzeit in einer politischen Situation, in der die Moral zu einem Instrument hegemonialen Rechthabens missbraucht werde, in der mit moralischen Unter- teilungen in "Gut" und "Böse" die Möglichkeit der Kritik selbst untergraben werde. (Hilal Sezgin, FR) | FR,15.11.2002,S.17 Feuilleton | |||||||||
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Adorno,
Theodor W., früher Theodor
Wiesengrund, Philosoph und Soziologe, Musik- theoretiker und Komponist,
geboren in Frankfurt am Main am 11.9.1903, gestorben in
Visp (Kanton Wallis/Schweiz) am 6.8.1969; gilt neben Max Horkheimer als
Hauptvertreter der Kritischen Theorie der Gesellschaft
(»Frankfurter Schule«). Adorno studierte seit 1921 Philosophie,
Psychologie, Soziologie, Musikwissenschaft in Frankfurt am Main und
1925/26 in Wien Kompositionslehre (A. Berg) und Klavier (E. Steuermann). 1949 kehrte Adorno nach Frankfurt am Main zurück, lehrte seitdem dort Philosophie und Soziologie und leitete mit Horkheimer das Institut für Sozialforschung. Neben zahlreichen kulturkritischen Schriften zu philosophischen, musiktheoretischen Literatur- und sozialwis- senschaftlichen Themen entstanden hier Adornos Hauptwerke.
Die
»Negative Dialektik« (1966) ist eine dialektische Besinnung auf die
Nicht-Identität des erkennenden Subjekts und des einzelnen Objekts, das
in der Geschichte der Philosophie zugunsten von Systembildungen immer
wieder gewaltsam entstellt worden sei. Adorno sieht die Aufgabe der
Philosophie darin, die gesellschaftlichen Probleme mit ihren
philosophischen Mitteln zur Darstellung zu bringen, ausgehend von
bestehender Entfremdung, Leiderfahrung und Widersprüchen, »wie denen
zwischen Individuum und Gesellschaft, Natur u. Geschichte, Begriff und
Gegenstand, Theorie und Praxis«. Im Sinne einer Kunst als begriffsloser Erkenntnis steht die Musik in Adornos Kunstphilo- sophie paradigmatisch für alle Kunst. Als Komponist schrieb Adorno Lieder mit Klavierbegleitung zu Texten von Stefan George, Georg Trakl, Else Lasker-Schüler, Oskar Kokoschka, Georg Heym und Bertolt Brecht sowie Kammermusik, Orchesterwerke und ein Chorwerk. 1961 begann auf dem Soziologentag in Tübingen eine Auseinandersetzung zwischen Karl Popper und Adorno über Methodenprobleme der Sozialwissenschaften (Positivismusstreit). Adorno beeinflusste die Studentenbewegung der 60er- und frühen 70er-Jahre. Seine Gesellschaftsanalysen wurden zwar anerkannt, gleichzeitig wurde aber ihre angebliche Praxisferne kritisiert. Die offizielle akademische Würdigung erfuhr Adorno erst spät. Die Stadt Frankfurt am Main verleiht zu seiner Erinnerung den Theodor-W.-Adorno-Preis. Werke: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen (1933); Dialektik der Aufklärung (1947, mit Max Horkheimer); Philosophie der neuen Musik (1949); The authoritarian personality (1950, mit anderen; deutsch Der autoritäre Charakter); Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben (1951); Prismen. Kulturkritik und Gesellschaft (1955); Dissonanzen. Musik in der verwalteten Welt (1956); Noten zur Literatur I-V (1958þ74); Mahler. Eine musikalische Physiognomik (1960); Einleitung in die Musiksoziologie (1962); Drei Studien zu Hegel (1963); Quasi una fantasia (1963); Jargon der Eigentlichkeit (1964); Negative Dialektik (1966); Komposition für den Film (1944, erschienen1969; mit Hans Eisler); Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie (1969, mit anderen); Ästhetische Theorie (1970).Gesammelte Schriften, herausgegeben von G. Adorno und R. Tiedemann, bis 1986 19 Bände (1970 folgende); T. W. Adorno Kompositionen, herausgegeben von H.-K. Metzger und R. Riehn, 2ÿBände (1979). http://userpage.fu-berlin.de/ murfit/adorno.htm Literatur: T.W.Adorno zum Gedächtnis, herausgegeben von H. Schweppenhäuser (1971).
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vgl. 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG |
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2003 Harun ar-Raschid [
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sfu, vgl.:Bibliographi- sches Institut & F. A. Brockhaus AG |
Harun der »Rechtgeleitete«,
Kalif (786þ809), *ÿRaj
763 , ÿTus
(Meschhed) 809n.Chr.
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2003 | |||||||||
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Harun der »Rechtgeleitete«,
Kalif (786þ809), *ÿRaj
763 , ÿTus
(Meschhed) 809n.Chr.; führte das Kalifenreich der Abbasiden zu höchster
Blüte. Er ließ in der Hauptstadt Bagdad prächtige Bauten errichten und
förderte Kunst und Wissenschaft;
Harun
ar-Raschid soll
angeblich durch Gesandtschaften mit Karl dem Großen in Verbindung
gestanden haben; in den Erzählungen von »1000und- einer Nacht« wird er
als gerechtigkeitsliebender Herrscher mit Sinn für 'Fairness'
geschildert. Bagdad
erlebte unter der Regierung dieses Kalifen seine Blütezeit als Hauptstadt
und Harun
ar-Raschid
ging als Förderer von Kunst und Wissen- schaft in die Geschichte ein. Er
ließ ungezählte Handschriften aus Konstantinopel nach |
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