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Kommentar 2012: Marketing und externe Kommunikation - wie hängt das zusammen?
haben wir schon vor Jahren gefragt und darauf hingewiesen, dass
der Einsatz von Werbemitteln und -Maßnahmen aller Art ebenso wie
modernste PR-Strategien nicht ausreichen, wenn Produkt, Service und
Mitarbeiter kompetenz im Kontakt mit dem Kunden nicht halten, was
im Fernsehspot oder in der Anzeigenwerbung versprochen wurde.
In der
neusten Zeit nun sind neue Aufgaben an die Unternehmen hinzugekommen,
die über den repräsentativen Internetauftritt hinaus eine
interaktive Kommunikationskompetenz verlangen. Diese wird oft mit
dem Begriff "Social Media" umschrieben und bedeutet, dass
man als Firma in einen direkten Kontakt mit Kunden, Interessenten
und Kritikern tritt, wenn es um neue Vorstellung neuer Produkte, deren
Preiswürdigkeit oder Umweltfreundlichkeit oder die Art der
dafür gewählten Werbung geht.
Außerdem
empfehlen sich die neuen Medien in Krisensituationen, weil sie -
richtig angewendet - dem Unternehmen erlauben, schnell und
publikumswirksam auf Kritik der Kunden, der Öffentlichkeit und aus
dem Internet einzugehen und Argumente für den eigenen Standpunkt
in die laufende Diskussion einzubringen.
Aber auch in
Zeiten, in denen keine besonderen Probleme mit der Herstellung, dem
Angebot, der Umweltverträglichkeit oder Haltbarkeit /
Qualität der eigenen Produkte und Dienstleistungen vorhanden sind,
verlangt nach Meinung zahlreicher Web 2.0-Berater "das Web" von jedem
größeren modernen Unternehmen, dass es Unterhaltung bietet
und die Aufmerksamkeit der zunehmend anspruchsvoller werdenden Kunden
und Interessenten im Internet durch immer neue Ideen, Geschichten
und Eigenschaften bzw. "Features" bindet.
Damit
verändern sich nach und nach die Verbrauchergewohnheiten und die
Wahrnehmung der Konsumenten davon, was eine erfolgreiche Firma heute
und morgen zu bieten hat. Zunehmend interessant wird dabei die
Frage, welche Konsequenzen diese Entwicklung nicht nur für
Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit (Social Media) haben wird,
sondern u. a. auch für die Personalentwicklung (Human Resources)
und Mitarbeiterfortbildung. (Fortsetzung folgt) (c) sfu 2006-2012
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Notizen 2009: Wer 2009/10 neue Wege professionellen Marketings sucht,
muss sich auf veränderte Marktbedingungen infolge der Finanzmarktkrise
ebenso einstellen wie auf ein verändertes Verhalten der Kunden.
Die richtige Positionierung im Markt hat dabei derzeit noch mehr mit "Kundenbindung" zu
tun als bisher. Viele Unternehmen jedoch ignorieren diese Tatsache und
agieren so, als ob Kunden in unbegrenzter Zahl und jederzeit
als Abnehmer mittelmäßiger Angebote und zweifelhafter Produktqualität
willig und widerspruchslos bereitstehen würden.
Verwechselbare Produkte (Telefon) , verzichtbare
Dienstleistungen (neue und alte Medien z.B.), überhöhte Preise monopolistisch agierender
Unternehmen (Energieversorgung) können die Bereitschaft der Konsumenten,
sich "antizyklisch" zu verhalten und gerade dann zu kaufen und zu
investieren, wenn die Wirtschaftslage unübersichtlich, die Einkommen
unsicher erscheinen und die Konjunktur zurückgeht, nicht vergrößern.
Leichtfertig
abgegebene Qualitätsversprechen (Öffentlicher Nahverkehr) , zurückgehende
Beratungsvielfalt (Computer) und ein auf die Kostenfrage reduzierter,
vielfach automatisierter "Kundenkontakt" (z.B.
Internet-Service-Dienstleister) tragen zur positiven Kundenbindung nicht
bei.
Wer es statt guter Beratung mit "Bauernfängerei" versucht und
den Kunden durch juristische Vertragsbindungstricks fesselt, kann ein
oder zweimal Erfolg haben. Beim wiederholten Male ist das Image
angeschlagen und das Vertrauen zerstört.
Was also sind die richtigen Maßnahmen des Marketing zur Marktanpassung
2009? Wo
müssen wir ansetzen?
Allein der Vergleich unserer Überlegungen vom Jahresende 2007 (Einleitung
I) mit den Thesen 2009 zeigt, wie sehr stark die Bedingungen für
wirkungsvolles strategisches Marketing sich derzeit verändern.
Autor: Stephan Fröhder (Gf.), Bad Homburg, den 29. Dezember 2008. Der
Beitrag wird fortgesetzt.
(c) sfu-marketing.de 2007-2009)
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10
Thesen von sfu-marketing.de/concept
zu aktuellen und strategischen Fragen des modernen
Marketing 2007 - 2009 :
Einleitung (2007) : Aktuelle Trends im modernen Marketing können den
"richtigen" Weg angeben, aber ebenso auch Irrtümer enthalten. Ein Stück
Zukunft und Zukunftsforschung ist immer dann notwendig, wenn im
Unternehmen die Frage gestellt wird, wie sich die Märkte entwickeln und
wie man das Angebot für den Kunden darauf abstimmen und einstellen
soll.
Die richtige Positionierung im Markt hat dabei viel mit "Bewerbung" zu
tun. Was sind die zutreffenden Maßnahmen zur Marktanpassung? Wo
müssen wir uns unterscheiden? Solle man dem Trend hinterherlaufen?
...oder sich auf unsicheres Gebiet vorwagen?
Wer kann Sicherheit bieten, wenn es um modernes Zukunftsmarketing geht?
Welchen Erfolg versprechen Berater, "Gurus" und Trendforscher? Welche Tipps
sind gut, welche unseriös? Ist es besser, Neues zu vermeiden und an
erprobten Angeboten und Werbemaßnahmen festzuhalten?
Woher sollen die Ideen kommen, wenn der Wettbewerb neue Produkte oder Dienstleistungen
notwendig macht? Welche fremden, welche eigenen Ressourcen sind für
Innovationen vorhanden? Woher kommt verlässliche, "vernünftige" Information? Und
welche Information ist ihr Geld wert?
Autor: Stephan Fröhder (Gf.), Bad Homburg, den 07.März 2007, /
(c) sfu-marketing.de 2007 - 2009)
1.
Erfolgreiches Marketing
steht und fällt mit dem
Kontakt zum Kunden. Der Dialog
mit ihm, die Kenntnis seiner Perspektive und Situation, seiner aktuellen
Bedürfnisse und Erwartungen entscheiden grundlegend darüber, wie
erfolgreich sich ein Unternehmen im Markt positioniert.
2.
Dabei kommt es nicht allein
auf eine einfallsreiche Werbeansprache, eine perfekte Corporate Identiy
(CI), "coole"
Fernsehspots etc. an, sondern auf die
Kommunikationskompetenz
(Ausbildung und
Schulung)
der in Service, Beratung und Verkauf eingesetzten Mitarbeiter.
3.
Hinzu kommt die
Notwendigkeit, dass nicht nur eine interne
Teamqualität
auf der Seite des Anbieters entwickelt wird, sondern der Kunde selbst
ein Teil des Teams wird.
4.
Das wiederum kann nur
funktionieren, wenn die
Führungskräfte
geschult sind und motivieren, anleiten und kommunizieren können.
5.
Was jedoch nicht nur in
deutschen Unternehmen vom Management traditionell unterschätzt wird, ist
die
Erfahrung und
Leistungsbereitschaft
der Mitarbeiter, die oft eine ungenutzte "stille Reserve" an
Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit darstellt.
6.
Wer in einer schwierigen
Unternehmenssituation also nach Lösungen und neuen Wegen sucht, kann
durch den
Dialog mit den Mitarbeitern
viel Zeit und Ressourcen gewinnen und aus eigener Kraft einen großen
Teil der Probleme angehen, die sonst an externe Berater und Fachkräfte
delegiert werden.
7.
Wer also - insbesondere in
der Krise - antizyklisch in die
interne Kommunikation
investiert und innovativ und qualitätsbewusst vorgeht, hat im
Aufschwung die Nase vorn.
(Fortsetzung folgt).
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u. ggf. über ihren Niedergang.
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Kunden und Anbietern betrifft z.B.- "Telefonieren ohne
Grenzen - was gewinnt der Kunde durch die Einführung neuer Technologien?"
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